Gemeinsam für den Steinkauz - Kooperation als Kernelement des Populationsaufbaus im Rhein-Necker-Gebiet
Kaum eine Eule ist so ein Sympathieträger wie der Steinkauz. Doch so faszinierend er ist, so schwer gestaltet sich sein Schutz, denn die Landschaft, die er benötigt, wird immer seltener. Abhängig von offenen, grünlandreichen Landschaften mit ganzjährig kurzer Vegetation, einem großen Höhlenangebot, Sitzwarten und beweideten Grundstücken hat er es zunehmend schwerer. In Deutschland stand er lange auf der Roten Liste. Auch im Rhein-Neckar-Kreis ist der Bestand rapide gesunken.
Zahlreiche erfolgreiche Schutzprogramme für den Steinkauz haben zu einer positiven Bestandsentwicklung beigetragen. So stieg die Anzahl der Brutpaare deutschlandweit wieder auf 8.000-9.000, sodass der Steinkauz in der aktuellen Roten Liste (2021) zurück auf die Vorwarnstufe gesetzt wurde.
Michael Ziara, Vorsitzender des BUND Dossenheim und Projektleiter berichtet über das Gemeinschaftsprojekt, wo dank des Sachverstandes aller Beteiligten und unter wissenschaftlicher Begleitung inzwischen wieder regelmäßig Steinkäuze in der Region zu hören und zu sehen sind.
Weitere Informationen: Steinkauzschutz
