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20 Natur ganz nah – Gärten und öffentliche Grünflächen

Martin Klatt und Anna Sesterhenn, NABU BW

Die natürlichen Lebensräume für Insekten schwinden immer weiter. Zunehmende Bodenversiegelung durch Bebauung, ausgeräumte Agrarlandschaften und naturferne Gärten und Grünflächen machen es Wildbienen und Schmetterlingen immer schwerer, Nahrung und Platz für ihre Kinderstuben zu finden. Dabei spielen Insekten eine entscheidende Rolle im Ökosystem. Nicht nur als wichtige Bestäuber für Obst und Gemüse, sondern auch als Lebensgrundlage für viele weitere Tierarten.

Im Siedlungsraum – beispielsweise in Gärten, Parks oder auf öffentlichen Grünflächen – schlummert noch viel Potential, neue Lebensräume für Insekten zu schaffen. So können eintönige Rasenflächen in blühende Wildblumenwiesen verwandelt werden, Wildstauden Straßenränder zu Bienenweiden machen oder mit heimischen Wildpflanzen wertvolle Biotope vor der eigenen Haustür erblühen.

Deshalb hat der NABU Baden-Württemberg mit Förderung durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft zwei Projekte ins Leben gerufen: „Natur nah dran – biologische Vielfalt in Kommunen fördern“ unterstützt seit 2015 Städte und Gemeinden dabei, einen Teil ihrer Grünflächen naturnah umzugestalten – und hat damit bereits 33 Kommunen erreicht. Das Projekt „Blühende Gärten – damit es summt und brummt!“ startete 2018 und richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Kirchengemeinden mit dem Ziel mehr naturnahe Lebensräume für Insekten und andere Tiere im Siedlungsraum zu schaffen.

Mehr zum Projekt Natur nah dran ...
Mehr zum Projekt Blühende Gärten ...

Vortrag von Martin Klatt (NABU BW) zum Nachlesen hier...
Vortrag von Anna Sesterhenn (NABU BW) zum Nachlesen hier...
Vortrag von Fa. Rieger und Hofmann zum Nachlesen hier...