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Mut zur Lücke im Kiefernwald – Entwicklung von Offenlandlebensräumen auf Binnendünen am nördlichen Oberrhein

Dr. Katrin Fritzsch, NABU Baden-Württemberg und Dr. Dieter Münch, Amtsleiter Kreisforstamt Rhein-Neckar-Kreis

Der nördliche Oberrhein zwischen Bingen (RLP) und Bühl (BW) ist ein „Hotspot der biologischen Vielfalt“. Umwelteinflüsse wie Klima, die Kraft des ehemals „Wilden Mannes“ und seiner Zuflüsse sowie die Nutzungsgeschichte des Menschen in der Region haben die Landschaft der Oberrheinebene geformt. Lebensräume sind entstanden, die eine herausragende Bedeutung für die biologische Vielfalt in Deutschland haben. Hierzu gehören u.a. Lebensraumtypen auf Binnendünen (Heiden und Magerrasen sowie lichte Kiefernwälder), die aufgrund ihrer Seltenheit sogar europaweit geschützt sind.

Ende 2013 haben sich die beiden NABU-Landesverbände Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zusammengeschlossen, um gemeinsam das Projekt „Lebensader Oberrhein – Naturvielfalt von nass bis trocken“ zu starten, mit dem Ziel, einen Beitrag zur Sicherung dieser Vielfalt der Hotspot-Region zu leisten. Gefördert über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt und zusätzlich unterstützt durch die Umweltministerien der beiden Bundesländer sowie von zahlreichen regionalen Partnern, konnten so im Rahmen des Projektes in den letzten fünf Jahren eine Vielzahl von Naturschutz- sowie begleitenden Bildungs- und Öffentlichkeitsmaßnahmen umgesetzt worden.

Die Referentin und der Referent zeigen wie NABU und Forst erfolgreich bei der Herstellung und Entwicklung von lichten Kiefernwäldern und Offenlandbiotopen auf Binnendünen in Nordbaden (BW) zusammengearbeitet haben.

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