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ICARUS, Movebank und Co: Wo kann uns die moderne Tiertelemetrie im Artenschutz helfen?

Dr. Wolfgang Fiedler, Max-Planck-Institut für Ornithologie, Radolfzell

Winzige elektronische Geräte ermöglichen es heute, Tieren auf Schritt und Tritt und manchmal sogar durch ihr ganzes Leben zu folgen, ohne sie dabei zu stören.


Dies ist nicht nur für die Erforschung der Lebensgewohnheiten der Tiere spannend, sondern kann auch ganz konkret als Werkzeug zum Schutz von Tierarten eingesetzt werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen von der telemetrischen Überwachung von Individuen besonders seltener Arten rund um die Uhr über die Identifizierung bisher unbekannter Aufenthaltsorte und Todesursachen, die Untersuchung von Lebensraumansprüchen bis zu Aasfressern, die die Wildhüter besonders schnell zu Kadavern von Wilderei-Opfern führen.

Besonders viele Möglichkeiten wird das neue, überwiegend von deutschen und russischen Spezialisten entwickelte  „Icarus“-System bieten, das kürzlich gestartet wurde.


Der Vortrag beschäftigt sich damit, welche Methoden und Möglichkeiten wir aktuell haben und wie diese weltweit im Artenschutz eingesetzt werden. Dabei kommen natürlich auch die technischen, ethischen und rechtlichen Grenzen der Methodik zur Sprache.  


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