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17 Biotopverbund im Offenland mit kommunaler Beteiligung

Nadja Horic und Christine Fabricius, BUND Landesverband Baden-Württemberg

Biotopverbund im Offenland

Der Workshop „Biotopverbund im Offenland mit kommunaler Beteiligung“ richtet sich insbesondere an Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Gemeindeverwaltungen und –gremien, Landratsämtern, ehrenamtlich Aktive und Interessierte.

Geplant ist ein Impuls-Vortrag: Was ist von der Planung bis zur Umsetzung zu beachten? Praktische Erfahrungen aus aktuellen Modellvorhaben in Baden-Württemberg fließen ein. Im Anschluss möchten wir mit Ihnen in den Austausch gehen: Wie können Mitarbeitende in Kommunalverwaltungen und –gremien, Naturschutz-Aktive, Landwirtinnen und Landwirte sowie Bürgerinnen und Bürger den Biotopverbund vor Ort voranbringen?

Tipp: Interessierte sind herzlich eingeladen, sich die Wanderausstellung „Verbundene Landschaft – Lebendige Vielfalt“ im großen Saal anzusehen.
Das Projekt des BUND Baden-Württemberg zeigt am Beispiel von zwei Kommunen, wie dauerhafte Verbindungen zwischen artenreichen Biotop-Inseln im Offenland geschaffen werden können. Offenland meint dabei unbesiedelte und nur locker bewaldete Landschaften, wie Acker- und Grünland, Streuobstwiesen, lichte Trockenwälder oder Uferzonen von Stillgewässern. In dem Projekt werden Lebensräume für Wildtiere und Pflanzen geschaffen und langfristig gesichert.


Mehr zum Projekt: www.bund-biotopverbund.de

Nadja Horić

Als Diplom-Geografin leitete Nadja Horić Projekte in den Bereichen Umweltpolitik und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Hierbei sammelte sie viel Erfahrung in der Vermittlung und Moderation von Naturschutzanliegen. Darüber hinaus unterstützte sie Kommunen, Regionen und zivilgesellschaftliche Gruppen in der Moderation und Konzeption von Beteiligungsprozessen. Seit 1. Juli 2015 koordiniert sie in der Landesgeschäftsstelle des BUND Baden-Württemberg das Projekt „Biotopverbund Offenland“.


Christine Fabricius

Christine Fabricius hat in Göttingen Forstwissenschaft und Forstwirtschaft studiert und das Forstinspektoriat in Niedersachsen absolviert. Bei der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege war sie für den Erwerb, die Verwaltung und die naturschutzfachliche Entwicklung  der stiftungseigenen Naturschutzflächen zuständig. Anschließend arbeitete sie bei der Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume (LEL Schwäbisch Gmünd) im Bereich Landschaftsökologie und Landschaftspflege. Seit 2009 ist Christine Fabricius Naturschutzreferentin beim BUND Baden-Württemberg und ist dort u. a. für die Themen Arten-, Biotop- und Gebietsschutz sowie landesweiter Biotopverbund zuständig.