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Die Arktis im Griff des Klimawandels

Dr. Benoît Sittler, Universität Freiburg, Deutsch-Französisches Grönland-Projekt

Eine Langzeituntersuchung über Lemmingzyklen im North-East Greenland National Park

Die Ursachen der Populationszyklen von Kleinsäugern gelten nach wie vor als wichtige, noch ungelöste ökologische Frage. Dies ist auch Gegenstand des seit 1988 am Institut für Landespflege der Universität Freiburg angesiedelten und von der französischen GREA (Groupe de Recherches en Ecologie Arctique) betriebenen Langzeitvorhabens "Karupelv Valley Project", dessen Ziel es ist, solche Populationszyklen an Lemmingen zu untersuchen.

Neben der Erfassung meteorologischer Daten werden auch Beobachtungen zur Schneeschmelze und über das Packeis dokumentiert. Als gute Indikatoren des Wandels im Küstenbereich sind die Begegnungen mit Eisbären zu betrachten, die durch das drastische Schwinden der Eisdrift in der Grönland See immer häufiger an Land zu beobachten sind. Um diese Langzeittrends besser zu verstehen werden nun mit Hilfe von Satelliten Daten die Veränderungen der Eisverhältnisse in der Grönland See seit den 80er Jahren näher untersucht.

Mehr Über das "Karupelv Valley Project"

Dr. Benoît Sittler (Universität Freiburg)

Geburtsjahrgang und -ort: 1950, Rheinau, Frankreich

Seit 1983 verschiedene Forschungsaufträge im Bereich Landespflege und Naturschutz (Bannwaldaufnahmen der FVA, Stadtbiotopkartierung Freiburg und Folgeprojekte, verschiedene landschaftsökologische Gutachten, wissenschaftliche Übersetzungen etc.).

Seit 1988 Langzeitforschung in arktischen Ökosystemen. Mitbegründer der Groupe de Recherche en Ecologie Arctique (F). Im Jahr 1988 Initiierung und seither Leitung des Karupelv Valley Project.

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Vortrag zum Download: Die Arktis im Griff des Klimawandels