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Wo beginnen mit der Vielfalt? Naturnahe Gestaltung von Firmengeländen als Einstieg in das unternehmerische Engagement für den Schutz der biologischen Vielfalt

Marion Hammerl, Präsidentin des Global Nature Fund (GNF) und Sven Schulz, Projektmanager für die Bodensee-Stiftung

Ein naturnah gestaltetes Firmenareal unterscheidet sich in der Funktionalität für das Unternehmen nicht von einem „normalen" Firmenareal: Die primäre Funktion des Geländes ist die Ausübung einer wirtschaftlichen Tätigkeit. Eine Naturnahe Gestaltung nutzt vielmehr die auf einem Firmenareal vorhanden Potentiale aus, der Natur trotz vielfältiger Nutzungsansprüche einen Platz auf dem Gelände einzuräumen. Die in der Praxis erprobten Kriterien der Schweizer Stiftung Natur & Wirtschaft" nennen ein Gelände naturnah, wenn 30% der nicht bebauten Fläche naturnah gestaltet sind.

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Marion Hammerl 

Marion Hammerl ist Einzelhandelskauffrau, studierte Betriebswirtschaft und war über 15 Jahre in der freien Wirtschaft in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Marketing tätig. Von 1985 bis 1997 lebte und arbeitete sie in Spanien und gründete gemeinsam mit spanischen Naturschützern die spanische Stiftung Fundación Global Nature, bei der sie seit  1997 im Präsidium aktiv ist.
Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland im Jahr 1998 ist Marion Hammerl als Geschäftsführerin bei der Bodensee-Stiftung tätig. Als Fachfrau für Umweltmanagement, nachhaltiger Tourismus, nachhaltige Flächennutzung, nachhaltige Entwicklung in Seenregionen und Unternehmen und biologische Vielfalt hat sie zahlreiche europäische und internationale Projekte koordiniert und umgesetzt. Seit 2002 ist Marion Hammerl ehrenamtliche Präsidentin des Global Nature Fund.

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Sven Schulz

Sven Schulz arbeitet seit 2007 für die Bodensee-Stiftung an den Themen „Unternehmen und biologische Vielfalt“ und „Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement“. Er hat zwischen 2011-2013 das Projekt „Unternehmen und biologische Vielfalt am Bodensee“ betreut. Im diesem und im deutschlandweiten Projekt „Naturnahe Firmengelände“ hat er Unternehmen bzw. Unternehmensstandorte zwischen 5.000m2 und mehreren Quadratkilometern Fläche hinsichtlich ökologisch sinnvoller Gestaltungsalternativen beraten.

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