Inhalt

Programm am Sonntag, 5.1.2014

Was heißt eigentlich "Nachhaltigkeit"? Viele Politiker schmücken ihre Reden gern mit diesem Begriff. Große Konzerne haben eigene Abteilungen eingerichtet. An "Nachhaltigkeit" kommt keiner mehr vorbei. Doch nicht alle verstehen das gleiche darunter. In seinem Bericht "Die Grenzen des Wachstums" bezeichnet der Club of Rome mit "sustainable" einen "Zustand des globalen Gleichgewichts".

Nachhaltige Entwicklung entspricht den Bedürfnissen der heutigen Generation, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen (verkürzt gemäß dem Brundtland-Bericht von 1987). Sie betrifft alle Betrachtungsebenen – lokal, regional, national oder global. Während aus ökologischer Perspektive zunehmend ein globaler Ansatz verfolgt wird, steht hinsichtlich der wirtschaftlichen und sozialen Nachhaltigkeit oft der nationale Blickwinkel im Vordergrund. Desgleichen wird für immer mehr Bereiche eine nachhaltige Entwicklung postuliert – für den individuellen Lebensstil oder für ganze Sektoren wie Mobilität oder Energieversorgung.

Sonntag | 5.1.2014

Wege zur Nachhaltigkeit

Vormittag
09:00

Moderne Technik ist kein grünes Allheilmittel – auch die Lebensstile müssen sich ändern

Impulsreferat von Dr. Brigitte Dahlbender, Vorsitzende des BUND Baden-Württemberg e.V. ...mehr

09:30

Von der Ironie zur Klimakultur

Impulsreferat von Peter Unfried, Chefreporter taz und Buchautor. ...mehr

10:00

Intelligent Wachsen – Die grüne Revolution

Impulsreferat von Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich Böll Stiftung ...mehr

10:30

Kaffeepause

...mehr

10:45

Welchen Preis hat "grüner Wohlstand"?

Podiumsdiskussion mit Peter Unfried, taz, Ralf Fücks, Heinrich Böll Stiftung und Dr. Brigitte Dahlbender, BUND – Moderation: Jobst Kraus, ehemaliger... ...mehr

Abend
20:00

Kabarett mit Heinrich Del Core

und Verköstigung mit Öko-Wein ...mehr