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BUND-Kampagne „Plastik – weniger ist Meer“

Ein Seminar mit Nadja Ziebarth, BUND-Meeresschutzreferentin und Leiterin des BUND-Meeresschutzbüro

Inzwischen gehört zu einem ausgedehnten Strandspaziergang anscheinend nicht nur das Kreischen der Vögel und der Wind, sondern auch das Plastik zu unseren Füßen. Jährlich gelangen etwa 10 Millionen Tonnen Müll in die Meere. Ein Großteil davon besteht aus Plastik. Die Plastikabfälle kommen von Land, sowie auch von See und treiben Jahre bis Jahrhunderte an der Wasseroberfläche und in der Wassersäule. Von der gesamten Müllmenge im Meer landen nur 15% wieder an unseren Küsten und schätzungsweise 70% akkumulieren sich auf dem Meeresboden. Das Plastik im Meer hat dramatische, sichtbare Folgen. Weltweit sterben jährlich eine Millionen Vögel und 100.000 Meeressäuger durch Strangulation in abgerissenen Fischereinetzen, an Plastikgefüllten Mägen oder abgetrennten Gliedmaßen. Die Tiere verheddern sich darin oder verwechseln die im Meer schwimmenden Plastikteile mit Nahrung. Somit können Seevögel mit plastikgefüllten Mägen verhungern.

Im Seminar werden mit einem Vortrag und Film die Umweltfolgen und Eintragsquellen beschrieben und die BUND-Kampagne zur Reduzierung der Vermüllung unserer Flüsse und Meere präsentiert.

Zur Müllkampagne des BUND...

Raumnummer wird am schwarzen Brett auf den Naturschutztagen bekannt gegeben.